In solcher Form ausgekotztes Gedankengut findet man zwischen meinen Gehirnströmen nicht oft, aber wenn doch, dann brennt es drarauf auf blankem Bildschirm zu prangen. In Times New Roman. Und vielleicht nicht sonderlich gut.
Aber ich bin nur ausführender Lakai und für mein Seelenleben mittlerweile nicht mehr verantwortlich.

 



Rosengärten


Die Schönheit der Rosen
Blass und verzogen

Erscheint uns meinst so surreal
Doch sie länger zu betrachten endet meist fatal

Erstrebenswert das blutrote Kleid
Es treibt uns schier zu Hass und Neid

Perfektion in Anbetracht
Käme jemand bloß auf die Idee das alles wär nur angedacht?

Glanz und Illusion
Treibt ihr Spiel zu lange schon

Verdreht in unsereiner Köpfen
Scheint sie immer neue Kraft zu schöpfen

Wie eine Rose so schön
Dieser Wunsch ist fast obszön

Gefangen im Licht
erkennen sie den Unterscheid nicht

Keine zierliche Rose, stark und voller Kraft
Dafür geschundene Seelen denen die Angst zu schaffen macht

Kein lieblicher Duft, der die Gärten bewohnt
Dafür Tränen und Schweiß, für ein Ziel, das nicht lohnt

Wie eine Rose zu sein
So wunderbar und fein

Bewundert und geliebt
Ob die eigene Seele einem dafür all
den Kummer vergibt?

Denn trotz all dem Schmerz und all
dem Verrat

Wirst du nie haben,
was die kleine Rose hat.